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Verblendung (1): RomanQuelle: AmazonISBN: 3453432452 8,50 EUR
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Beschreibung
Kunden Meinungen
öde,
Datum:26.08.2010 - Rating: 2/5Mit Freude habe ich mich auf das Buch gestürzt, hatte im Vorfeld den Film gesehen und war begeistert.
Mit hoher Erwartung begann ich zu lesen und war schnell enttäuscht. Viele belanglose Handlungsstränge Beziehung zu Erika, Cecilia (kommen im Film nicht vor - meiner Meinung auch überflüssig). Die Story wirkt oft gewollt, zwanghaft, nicht fließend. Spannung kommt kaum auf bis der Auftrag von Vanger erteilt wird, befindet man sich auf Seite 1XX und bis Mikaels Ermitlungen überhaupt in Fahrt kommen auf Seite 3XX. Man hätte getrost auf die Hälfte des Buches verzichten können.
Das seine Tochter einfach mal so nebenbei das Rätsel mit den "Telefonnumern" löst "naja" im Film viel besser gelöst. Nur ein Bsp. für einen unglücklichen Handlungsstrang. Das Buch kann man sich getrost sparen - besser den Film gucken, da läuft man keine Gefahr das einem vor Langeweile das Gesicht einschläft, oder frustriert das Buch in die Ecke zu werfen :-D
Unausgegoren, langatmig, unspektakulär
Datum:22.08.2010 - Rating: 2/5Der Hype, der um Stieg Larsson medial betrieben wird, erscheint angesichts der literarischen Qualität von "Verblendung" ausgesprochen fragwürdig. Verglichen mit den besseren Krimis von z.B. Nesser oder Mankell bleibt mir hier nur zu sagen, dass es sich bei "Verblendung" um einen völlig unausgegorenen Roman handelt, den man mühelos auf 300 (statt fast 700!!) Seiten komprimieren könnte. Unzählige, vollkommen belanglose Nebenhandlungen werden eröffnet, der eigentliche Kriminalfall, der den roten Faden darstellen sollte, wird über weite Strecken sehr fahrlässig fast nebenbei abgehandelt. Stattdessen verliert Larsson sich in klischeehaften Banalitätsereignissen (fast jede Frau im Buch geht mit der Hauptfigur ins Bett! James Bond lässt grüßen) und unwichtigen historischen Rückblicken zur Chronik der Familie, in der der Kriminalfall sich ereignet hat.
Die einzelnen Figuren werden psychologisch äußerst rudimentär entwickelt, womit Larsson qualitativ deutlich seinen Landsmännern Mankell und Nesser hinterherhinkt.
Nach etwa der Hälfte der Buches ist es einem als Leser regelrecht egal, WER nun der Mörder des verschwundenen Mädchens ist, weil alle in Frage kommenden Figuren so blass oder stereotyp gezeichnet sind, dass eine emotionale Bindung des Lesers an die Charaktere kaum aufkommt. Zudem nerven die ständigen 08/15-Nebenhandlungen, bei denen die männliche Hauptfigur sich mal im Bett mit XY vergnügt oder uninteressante Probleme in seinem Zeitungsverlag geschildert werden.
Im Ansatz spannende Fährten und Motive (z.B. Zitate aus Bibeltexten) werden fast nie bis zum Ende verfolgt und lassen die berechtigte Frage aufkommen, ob Larsson sein Buch vor der Veröffentlichung nicht lieber noch einige (!!!) Male hätte Korrektur lesen und verbessern sollen. Die Auflösung, die übrigens mindestens 100 Seiten zu früh kommt, ist arg banal und aufgesetzt und man hat sie so oder ähnlich auch schon mindestens 20-mal in anderen Krimis gelesen oder gesehen.
Die letzten 100 Seiten schleppen sich dann auch noch einmal zäh und ledern hin, man merkt dem Schreibstil an, dass Larsson dann auch irgendwann das Buch zu Ende bringen wollte. Alles in allem ein Krimi, der seinen Namen kaum verdient, so selten gelingt es Larsson, über Strecken von mehr als 20 oder 30 Seiten am Stück ernsthafte Spannung aufzubauen. Immer wieder stellt er sich mit unwichtigen Fakten und Banalitäten ein Bein, was Handlungsatmosphäre und -dichte anbelangt.
Überflüssig! Man sollte lieber zu den besten Mankells oder Nessers greifen.
Will man nicht mehr aus der Hand legen
Datum:19.08.2010 - Rating: 5/5Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzulesen: Ich fand die Vorgeschichte etwas langatmig, aber nicht unbedingt langweilig. Richtig spannend wurde es während der Aufklärung des eigentlichen Falles. Das Ende zog sich dagegen ebenfalls etwas, ich hätte es mir kürzer gewünscht. Hier wird lediglich die Geschichte vom Anfang wieder aufgewärmt. In wenigen Tagen hatte ich das Buch durch, weil die Geschichte mich richtig mitgerissen hatte.
Fazit: Ein tolles Buch mit starken Charakteren und tollem Mittelteil und leider etwas schwächerem Anfang und Ende.
Etwas unglaubliches, was man lesen MUSS
Datum:19.08.2010 - Rating: 5/5Ich steh narmalerweise nicht auf so Bücher, lese immer richtige Liebesromane.
Das Buch hab ich geschenkt bekommen und hab es verschlungen.
Die Geschichte ist total der Hammer, wo man sich richtig gut reinversetzen kann und ich hab in der Zeit so lieb die Lisebeth gewonnen, da sie so viel Stärke zeigt.
Also ich bin 100% zufrieden und sage euch, das IHR es umbedigt lesen müsst!!!!!!
Ein paar Stunden Zeit und dieses Buch und die Welt vergessen!!!
Datum:18.08.2010 - Rating: 5/5Der Inhalt wurde vielfach wieder gegeben.
Ein charismatischer Journalist - um die 50.
Eine junge annorektisch wirkende Mittdreissigerin, die an Schlauheit kaum zu überbieten ist.
Das Verschwinden der Nichte eines Großindustriellen vor 37 Jahren.
Und der Auftrag an den soeben verurteilten Journalisten sich diesem misteriösen Verschwinden anzunehmen und dafür im Gegenzug die Story zu bekommen, die den Journalisten eigentlich vor der Verurteilung schützen hätte können.
Großartig verfasst. An Spannung kaum zu überbieten. Wendungen bis zum Schluss.
Eingepackt in eine gelungene Rahmengeschichte. Herz was willst du mehr - außer ein paar Stunden Zeit, um dieses Buch verschlingen zu können!?!
